Armenhass! CDU-General Linnemann: Vermögensteuer ablehnen, Arbeitszwang fordern I Jan Bühlbecker für REVOLTE

CDU-Generalsekretär Linnemann bläst zum Großangriff aufs Bürgergeld. Das zeigt: Mit Gerechtigkeit hat die Merz-Union ein Problem.

“Jeder, der Sozialleistungen bezieht und arbeitsfähig ist, muss einen Job annehmen”, poltert  CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann in der „Bild am Sonntag“.

Der Haken: Das Grundgesetz verbietet einen Arbeitszwang. In Artikel 12 heißt es eindeutig: “Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden.”

Der Merz-CDU ist es egal!

Denn Linnemann weiter: Es gebe 600.000 Frauen und Männer zwischen 18 und 25 Jahren, die weder arbeiteten, noch eine Ausbildung machten. „Gerade für diese Menschen setzt das Bürgergeld die falschen Anreize.“

Merz-CDU ist die Anti-Gerechtigkeits-Partei!

Apropos 600.000 junge Menschen ohne Lohnarbeit:

Als die SPD in diesem Jahr mit Grünen und FDP die Ausbildungsplatzgarantie durchsetzte, stimmte die CDU DAGEGEN!

Als die Bundesregierung den Mindestlohn erhöhte, enthielten Merz, Linnemann und Co. sich.

Kindergrundsicherung?! Will die Union im Bundesrat blockieren.

Immer, wenn es um mehr Gerechtigkeit für Arbeitnehmer*innen und mehr Chancengerechtigkeit für unsere Kinder geht, ist auf die CDU kein Verlass.

Statt einer Vermögenssteuer für Superreiche schlägt die CDU Zwangsarbeit für Arme vor.

Es tut weh, das festzustellen, aber man muss es so klar benennen: DAS IST ARMENHASS!